Unsere Leitlinien...

Ort der Begegnung

Im Juze-Mitte sind Menschen verschiedenen Alters mit diverser Herkunft, breit aufgefächerten religiösen und weltanschaulichen Wurzeln und den ganz eigenen Interessen und Erwartungen willkommen. Das soziale Miteinander wird ermöglicht, um die Horizonte und Netzwerke zu erweitern.

Ort der Freizeitgestaltung

Unsere Besucher_innen haben die verschiedensten Möglichkeiten ihre Freizeit im Juze-Mitte zu gestalten: verschiedene Spielmöglichkeiten (PS4, Kicker, Billard etc.) sind im Offenen Bereich zugänglich. Zusätzlich bieten wir regelmäßig Kurse und Workshops an (Kochen, Self Defense etc.).

Ort der Vielfalt

Wo Vielfalt sich freundschaftlich begegnet, entstehen neue Möglichkeiten. Unsere Türen stehen allen Menschen offen, so dass sich ebendiese Vielfalt in dem Kontakt mit anderen zeigt. Wir sehen die Unterschiede als Potential und als Türöffner zu fremden Kulturen.

Ort der Konflikte

Wo sich Menschen begegnen, entstehen Konflikte. Im Juze-Mitte nutzen wir die Lebendigkeit dieser Konflikte, um grundlegende Themen (z.B. Demokratie, Gleichberechti-gung, Vielfalt) und Beteiligung zu diskutieren. Gemeinsam werden Konfliktlösungen gesucht und die Umsetzung unterstützt. Die Hausordnung hilft hier als ein allgemeingültiges Regelwerk.

Ort des Vertrauens

Die Besucher_innen sollen sich in den Räumen des Juze-Mitte sicher fühlen können. Die Mitarbeiter_innen des Juze-Mitte stehen allen Besucher_innen als Ansprechpartner in allen Lebenslagen zur Verfügung. Die Gespräche werden grundsätzlich vertraulich behandelt.

Ort der Politik

Im Juze-Mitte können die Besucher_innen ihre Ideen und Wünsche miteinbringen. Ferienprogramme, Innen- und Außengestaltung, Anschaffungen, Aktionen und Essenspläne werden mit den Kindern und Jugendlichen besprochen und die Ergebnisse bei der Planung berücksichtigt.

Geburtsort für Perspektiven

Im Juze-Mitte bieten wir Unterstützung und Begleitung für die verschiedenen Möglichkeiten des Lebensweges. Diese werden mit den Besucher_innen erarbeitet und besprochen. Die Angebote des Juze bieten einen Unterstützungs- und Begleitungsrahmen an, der den Kindern und Jugendlichen die von ihnen erwarteten Übergänge erleichtern.

...unsere Schwerpunkte...

Gesunde Ernährung im Juze-Mitte

Seit vielen Jahren hat sich im Juze-Mitte das Thema „Gesunde Ernährung“ verstetigt. Es begann mit einem und ist nun bei sechs Kochworkshops für Kinder und Jugendliche angekommen. Wir verwenden möglichst Bio- und/oder regionale Produkte. Zusätzlich gibt es in Kooperation mit der Geschwister-Scholl-Realschule einen eigenen Gemüseacker, der mit den Besucher_innen bewirtschaftet wird. Sowohl beim Kochen als auch beim Ackern haben wir finanzielle und fachliche Unterstützung von Children bzw. der GemüseAckerdemie.

Uns ist es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen mit Spaß und Spiel das Thema „Gesunde Ernährung“ kennenlernen. Vor allem den Kindern soll spielerisch vermittelt werden, welche Nahrungsmittel wichtig und gesund sind. In verschiedenen Projekten und Aktionen wird dieses Thema immer wieder aufgegriffen und ohne den erhobenen Zeigefinger vermittelt. Durch die Thematisierung soll den Kindern und Jugendlichen ein niedrigschwelliger Zugang zu einer gesunden Lebensweise und ein selbstbestimmter und kritischer Umgang mit Lebensmitteln ermöglicht werden.

Das Juze-Mitte gegen Ausgrenzung
und Diskriminierung

Das Juze-Mitte verfolgt einen integrativen Ansatz und versucht der Ausgrenzung einzelner Kinder und Jugendlicher bzw. einzelner Zielgruppen entgegenzuwirken. Diverse Projekte zum Thema „Rassismus/Ausgrenzung“ wurden in den letzten Jahren – sowohl von Besucher_innen als auch von Mitarbeiter_innen - angestoßen und umgesetzt (z.B. „Ein Bauwagen wird zum Statement“, „Anti-Rassismus-Wand“, „Eine Turnhalle wird zur Leinwand“). Zusätzlich standen die Ausstellung „Braunzone“, ein Ausflug ins ELDE-Haus sowie eine Stadtführung über das „Aufwachsen in Ehrenfeld während der NS-Zeit“ auf dem Programm und  das  Juze-Mitte organisierte auf dem Anti-Cybermobbing-Tag der Realschule einen Info-Stand über Gefahren im Internet.  Die Infos zu diesem Thema stehen den Kinder und Jugendlichen im Juze-Mitte zur Verfügung.

Es wurden integrative Angebote mit jungen Geflüchteten und Einheimischen initiiert, z.B. ein Konversationskurs in Zusammenarbeit mit der AWO oder  „Let`s talk about…“ in Zusammenarbeit mit Donum Vitae NRW e.V.. Bei ersterem ging es darum in ungezwungener Athmosphäre die deutsche Sprache zu üben. Letzteres war ein Projekt über Wertevermittlung, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung.

Neue Medien im Juze-Mitte

Die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen befindet sich durch digitale Medien in einem rasanten Wandel. Es entsteht eine neue Kommunikationskultur. Netzwerke wie z.B. Instagram, WhatsApp, TicToc, Snapchat, dienen Jugendlichen der Vernetzung, Kommunikation, Darstellung und Identifikations-findung.

Leider findet man auch viele problematische Aspekte - z.B. Cybermobbing, Sexting, Verletzung von Datenschutz und Persönlichkeitsrechten. Außerdem sind Computer- und Konsolenspiele für junge Menschen äußerst faszinierend, der Umgang damit und ab wann der Konsum schädlich ist, wird kontrovers diskutiert.

Im Juze-Mitte wurden mit den Kindern gemeinsame Regeln für den Medienkonsum ausgearbeitet. Zeitliche Begrenzungen sind je nach Alter unterschiedlich. Außerdem steht Besucher_innen ab 12 Jahren ein Hotspot im begrenzten Rahmen zur Verfügung.

Bei diversen Aktionen des Juze-Mitte und während der „Offenen Tür“ kommen neuen Medien zum Einsatz (z.B. Erstellen eines Trickfilms, Internetführerschein, VR-Brille, Actionvideos bei Ausflügen). Das Thema „Cybersicherheit“ ist im Juze-Mitte-Alltag immer wieder aktuell, so dass sich sowohl Besucher_innen und Mitarbeiter_innen durch Infomaterial immer auf dem neuesten Stand halten können.

Zum Thema „Cybersicherheit“ siehe auch „Ausgrenzung und Diskriminierung“.

... und unser Konzept.

Unser aktuelles Konzept stellen wir hier zum Download zur Verfügung.